Raschelzeit, wie schön, dass unsere Einrichtung über einen eigenen Garten verfügt. Der zugleich, durch seine Laufleisten, unseren Bewohnerinnen und Bewohnern einen sicheren Halt gibt. Andererseits auch durch seine vielfältige Pflanzen- und Baumpracht einiges zu bieten hat. Selbst wenn unsere Bewohnerinnen und Bewohner nur eingeschränkt sehend sind oder auch nicht mehr sehend sind. Das Rascheln der Bäume, das Rascheln der Blättern unter den Schuhen beim Spaziergang, schaffen auf ihre Art eine Naturverbundenheit, die für herbstliche Glücksgefühle sorgt. Rascheln Sie doch einmal mit?

Was für Sehende ein normaler Zustand ist, stellt Menschen mit einer Seheinschränkung vor Herausforderungen. Einfach mal so eine Zeitung oder ein Buch aufschlagen, um darin zu lesen und sich zu informieren, ist oft nicht möglich. Für unsere Bewohnerinnen und Bewohner, die noch über etwas Sehkraft verfügen, bietet der technische Fortschritt, die ein oder andere Möglichkeit zum Lesen an. Hier auf dem Bild, informiert sich unsere Bewohnerin, Frau Wilderotter, per iPad. Unsere Bewohnerin, Frau Wilderotter kann sich Dank der Zoom-Funktion ihres iPads, die Schriftgröße so einstellen, wie es für sie zum Lesen am besten angebracht ist. Als Mitlesende können wir auf dem Foto erkennen, wie groß die Schriftgröße für Frau Wilderotter sein muss, damit sie lesen kann. Kleine Buchstaben für unsere Bewohnerin, riesengroß erscheinende Buchstaben für uns.

jeder kennt die Ausdrucksweise „einmal Licht ins Dunkle bringen“, doch, wie sieht es aus, wenn die erhoffte Helligkeit einfach nicht eintreten will und das Erkennen einige Schwierigkeiten bereitet. Die abgebildete Handarbeit zeigt typische Auswirkungen von Augenkrankheiten. Die Fotos wurde mit Brillen erstellt, die verschiedenste Augeneinschränkungen simulieren, um uns „Sehende“ einen Einblick in die Welt unserer Bewohnerinnen und Bewohnern zu vermitteln. Nehmen Sie sich doch bitte die Zeit, um sich selber einen Eindruck zu verschaffen, was es bedeutet seheingeschränkt zu sein. In der Reihenfolge der Fotos, lassen sich die Auswirkungen von Grünen Star und Grauen Star, altersabhängige Makula-Degeneration sowie diabetische Retinopathie nachvollziehen. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit zum Anschauen genommen haben.

am Montag, den 09.09.2024 stand die große Dampferfahrt auf dem Programm. Für die Reise war alles gut vorbereitet.15 Bewohnerinnen und Bewohner, begleitet von zahlreichen Unterstützern, stachen zu Wochenbeginn in See. Zuerst ging es, zur Mittagszeit, mit Bussen nach Potsdam. Dann ging es barrierefrei auf das Schiff der Weißen Flotte Potsdam, welches danach auch gleich los schipperte. Potsdam und Umgebung wurde erkundet, dazu gab es Erklärungen an Bord, was draußen so alles vor sich ging. Natürlich durfte Kaffee und Kuchen dabei nicht fehlen. Nach 1,5 Stunden ging es wieder zurück ins Kniesehaus. Kurz nach 18 Uhr waren alle Bewohnerinnen und Bewohner wieder zurück im Kniesehaus. Allen hat es gut gefallen, nur der Wettergott zeigte sich an diesem Tag nicht von seiner freundlichen Seite. Da darf der Geschäftsführer gern einmal kräftig mit dem Wettergott schimpfen.


auch wenn der Sommer es derzeit, wie am 05.09.24 sehr gut meint, viel Sonne und viel Wärme unsere Tage begleiten, eine traute Kaffee-Runde geht immer. Ein schattiges Plätzen, Kaffee, etwas Sahne und eine Kugel Eis. Na gut, vielleicht auch 2 Kugeln Eis und schon ist ein schöner Eiskaffee gezaubert, der unseren Bewohnerinnen sichtlich schmeckt.
